Grundidee
Kleinere und mittelgroße Unternehmen können langfristig höhere Renditen erzielen als etablierte Großkonzerne. Ein möglicher Grund: Neue Investitionen und zusätzliches Wachstum wirken sich bei einer kleineren Umsatzbasis stärker auf das Gesamtunternehmen aus. Dieser Renditevorteil ist allerdings nicht in jedem Monat gleich ausgeprägt und geht mit eigenen Risiken einher.
Die Strategie nutzt die historisch beobachtete Saisonalität. Sie hält zu Jahresbeginn den MDAX, wechselt in den historisch schwächeren Aktienmonaten in Gold und setzt im Schlussquartal auf den DAX. Damit bleibt das Kapital das gesamte Jahr investiert, folgt aber einem festen Rotationsplan.
Regelwerk
- Januar bis Juli: Investment in den MDAX.
- August und September: Investment in Gold.
- Oktober bis Dezember: Investment in den DAX.
- Zum jeweiligen Monatsende wird die Rendite des vorgesehenen Marktes verbucht.
- Es gibt keinen Stop-Loss und keinen Take-Profit.
- Die Historie berücksichtigt Transaktionskosten von 0,1 % je Monat.
Einordnung
Mit drei Marktwechseln pro Jahr ist der Ansatz bewusst einfach. Die zeitliche Aufteilung stützt sich auf historische Durchschnittswerte; daraus folgt keine Garantie, dass sich die saisonalen Muster künftig wiederholen. MDAX, DAX und Gold besitzen zudem unterschiedliche Risiko- und Währungseigenschaften.
Historie und Parameter
Die Historie umfasst 456 Monatsperioden von Januar 1988 bis Dezember 2025. In der Auswertung können die Hebel für gerade und ungerade Jahre getrennt festgelegt werden. Gold besitzt einen eigenen Hebel; zusätzlich gibt es einen Faktor für den ersten Quartalsmonat. Die Standardrechnung verwendet überall 1×.